Aufgrund des exponentiellen Wachstums ist das Kollabieren nur noch eine Frage der Zeit.
Und es ist keine Hypothese, dass diese Schuldgeld- und Zinssystem IMMER in einem Crash endet. Allein die Geschichte seit Beginn des 20. Jahrhunderts zeigt, dass es in JEDEM Land dieser Erde mindestens einmal dazu kam in Form von:
Hyperinflation
Währungsreform
Krieg
Die Frage ist nur: wollen wir das?
Oder könnte sich aus dieser Erkenntnis heraus nicht sinnvoll sein, einen radikalen, also von der Wurzel tiefen Transformation des aktuellen Geldsystems zu vollziehen hin zu einem Geld- und Wertesystem, welches auf Achtung und Wertschätzung beruht?!
Bzgl. der Folgen, welche das be-herrschende Geldsystem bislang verursacht hat, brauchen wir es und gar nicht mehr vorzustellen, wie es schlimmer noch werden könnte.
Welche Folgen des Schuld- und Zinsgeldsystems sind denn heute bereits sichtbar?
Es gibt wohl kaum etwas Lebensfeindlicheres auf dieser Welt, als das aktuelle Geldsystem. Alle Kriege und alle von Menschen gemachten Katastrophen sind direkte oder indirekte Folgen davon.
Ein Planet, wo 5 % der Bevölkerung 95 % allen Wohlstandes und aller Ressourcen besitzen oder kontrollieren, scheint nicht ein Planet zu sein, auf welchem große Fortschritte auf humanitärer Ebene erreicht worden sind. Man könnte hier viele Bereiche mit vielen Beispielen aufführen, anhand derer die verheerenden Folgen dieses Systems jetzt schon sichtbar sind. Aber wir wollen uns auf ein paar wenige begrenzen, die sich heute schon krass genug zeigen:
Welthunger: Rund 820 Millionen Menschen hatten 2018 nicht genug zu essen, während 2 Milliarden Menschen übergewichtig sind. Täglich sterben ca. 24.000 Menschen an Hunger, die meisten sind Kinder unter 15 Jahren.
die Schere von Arm zu reich klafft immer weiter: Über 3 Milliarden Menschen müssen mit weniger als 2,50 $ am Tag auskommen. Das hat zur Folge, dass in manchen Ländern mehr als 10% der gesamten Bevölkerung die Heimat verlassen, um anderswo mehr Geld zu verdienen; dies reißt Familien auseinander und macht das soziale System allgemein anfälliger.
zunehmende Spannungen in den sozialen nationalen, wie auch familiären Strukturen (häufiger Streitpunkt in Partnerschaften ist das Thema Geld).
Die Anzahl an Flüchtlingen hat sich weltweit innerhalb von weniger als 10 Jahren auf ca. 20 Millionen verdoppelt.
Wasserversorgung: Ca, 2 Milliarden Menschen haben kein sauberes Trinkwasser.
Artensterben: Je nach Quelle sterben zwischen 40. und 60.000 Tier- und Pflanzenarten jedes Jahr. Fünf bis neun Millionen Tierarten gäbe es derzeit weltweit
Regenwaldrodung: zwischen 1980 und dem Jahr 2000 wurden 100 Millionen Hektar tropischer Regenwald abgeholzt – weitere 32 Millionen Hektar allein zwischen 2010 und 2015.
23 Prozent der Landfläche des Planeten gelten als ökologisch heruntergewirtschaftet und können ohne aufwendige Maßnehmen nicht mehr genutzt.
Der Verlust der Bestäuberinsekten bedroht die Nahrungsmittelproduktion in größerem Ausmaß.
Diese Liste ließe sich noch um einige Abschnitte fortsetzen.
Wenn die Verbesserung menschlichen Lebens auf der Erde ein Laborversuch wäre, so wäre er schon vor langer Zeit als erbärmlicher Misserfolg betrachtet worden. In Wirklichkeit, als eine entsetzliche Katastrophe. Schlimmer als die eben schon genannten Fakten sind nur noch Krieg sowie Katastrophen, die mit einem Schlag die persönliche Lebensgrundlage zerstören – hier zu nennen: Erdbeben, Überflutung, Orkane, extreme Dürre, großflächige Brände...
Wie sich dieses Szenario fortsetzen wird, wenn wir so weitermachen wie bisher, darüber gibt es verschiedene Prognosen, die kontrovers diskutiert werden. Das Ökosystem Erde ist zu komplex, um 100% verlässliche Aussagen machen zu können.
Doch reichen die aktuellen Zustände nicht schon längst aus, um schnellstmöglich an Verbesserungen mitzuwirken?